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Militärgeschichtliche Sammlung Lechfeld


Das Gebäude unseres kleinen Museums entstand 1937 als Gästehaus. Nach 1945 wurde es von den Amerikanern als Wohnhaus für die Kommandeure der Fliegenden und Technischen Gruppe genutzt. Der Kommodore des Geschwaders bewohnte das südlich dahinter liegende Gebäude – ein Einfamilienhaus – und hatte als Privileg seiner höheren Stellung sogar eine eigene Garage. Die Bundeswehr quartierte hier anfänglich kinderreiche Familien ein, später benützte sie die Häuser zur Unterbringung verschiedener Dienststellen. Davon zeugt heute noch das Schild „Bildstelle“ auf der Klingel neben dem Eingang. Nachdem das Gebäude einige Jahre leer stand, wurde es einer Gruppe engagierter Freiwilliger überlassen. Überwiegend pensionierte Bundeswehrsoldaten renovierten das Gebäude und bauten es - den Bedürfnissen eines künftigen Museums entsprechend - um.

Eröffnet wurde die „Militärgeschichtliche Sammlung Lechfeld“ im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Jagdbombergeschwaders 32 am 25. Juli 2008 und sie fand sofort regen Zuspruch. Bereits innerhalb des ersten Jahres kamen mehr als 2.000 Besucher, vier Jahre später, am 3. April 2012, konnte bereits der 10.000 Besucher begrüßt werden.